Berührendes Zeitzeugengespräch mit Walter Frankenstein

 

„Bleibt wachsam und denkt selber“, das sind nur einige der Botschaften von Walter Frankenstein. Der älteste Hertha-Fan, der unter der Verfolgung im Nationalsozialismus litt, berichtete von seiner Liebe zu Hertha BSC und seinem Überlebenskampf als Jude während des Holocausts in Berlin.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 trafen Walter Frankenstein im Rahmen eines Zeitzeugengespräches innerhalb ihres Projektes aus „Spuren lernen“.

 

Die jungen Sportlerinnen und Sportler erfuhren von einem unfassbaren Glück. Gemeinsam mit seiner Frau Leonie und zwei kleinen Kindern versteckte sich Walter Frankenstein in Berlin und Brandenburg. Sie entgingen so der Deportation und dem sicheren Tod. Zahlreiche Berliner Mitbürger zeigten Zivilcourage und setzen sich selbst der Gefahr aus. Die spannende Geschichte werden die Schülerinnen und Schüler weiter vertiefen. Dafür hat Walter Frankenstein sein Buch hinterlassen. Es trägt den Namen „Nicht mit uns“.

 

Walter Frankenstein, der seinen Herzensverein Hertha BSC besuchte, freute sich über das Interesse der Jugendlichen und vor allem über die gemeinsamen Geschichtsprojekte unserer Eliteschule des Sports mit dem Nachwuchsleistungs-zentrum von Hertha BSC.

 

„Aus Spuren lernen“, so heißt eines der aktuellen Projekte der beiden Partner. Dabei stand das Leben des Dr. Hermann Horwitz im Mittelpunkt der Recherche. Die Schüler forschten und entdeckten den ersten Mannschaftsarzt von Hertha BSC. Die Spurensuche in Berlin führte u.a. zum Stolperstein Hermann Horwitzs in der Prager Straße, dem Mahnmal Gleis 17 und dem Holocaust Mahnmal. In Auschwitz-Birkenau endete die Spurensuche mit einem gemeinsamen Treffen mit dem FC Liverpool. Das Treffen nutzen die Teilnehmer zum gegenseitigen Austausch über den Holocaust. Die Eindrücke der Reise und der Projektarbeit konnten im Rahmen der Initiative „denk Mal! 2017“ im Berliner Abgeordneten Haus ausgestellt werden.

 

 

Im November 2018 wiederholt sich das Projekt der Spurensuche mit der erneuten Reise nach Auschwitz. Mit dabei sind Eindrücke eines berührenden Zeitzeugengespräches.

 

Carsten Richter (Sportkoordinator und Lehrer) überreichte Walter Frankenstein ein Bildband mit den Ergebnissen der Spurensuche und bedankte sich herzlich im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ein weiterer Dank geht an Juliane Röleke (Vereinshistorikerin) für die Vorbereitung der Veranstaltung.

 Text/Fotos: Carsten Richter

 


09. Mai 2018

 

Rotes Rathaus Berlin

 

 

 

Wir, die Sportschule im Olympiapark - Poelchau-Schule, sind im vergangenen Jahr Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage geworden. Wir setzen uns aktiv gegen Ausgrenzung und Diskriminierung ein.

 

Als Dankeschön für das Engagement unseres Courageteams dufte unsere Schule, repräsentiert durch die Klasse 10S4, am diesjährigen Anschnitt der traditionellen Regenbogentorte 🌈 🎂 im Roten Rathaus teilnehmen. Wir lernten bei der Gelegenheit unseren regierenden Bürgermeister Michael Müller kennen.

 

Theresa Zilles


1. Februar 2018

 

„Aus Spuren lernen - gegen das Vergessen bei denk!mal 2018

 

Unsere Schüler und Spieler der U15 von Hertha BSC präsentierten ihr Bildungsprojekt im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses. Das Projekt wurde anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations-

und Vernichtungslagers Auschwitz am 27.01.1945 ausgeschrieben. Zahlreiche Schulen und Initiativen zeigten ihre Projektarbeiten zum Umgang mit dem Holocaust gegen das Vergessen.

 

In einem spannenden Projekt gingen die Schüler unserer Schule gemeinsam mit dem Leistungszentrum auf Spurensuche nach Dr. Hermann Horwitz, dem ehemaligen jüdischen Mannschaftsarzt von Hertha BSC. Die jungen Detektive ließen die verwischten Spuren aufleben um sich mit der Geschichte des Holocaust aktiv auseinanderzusetzen.

Nun ist die filmische Dokumentation der Spurensuche samt Rauminstallation „Aus Spuren lernen“ zur Bildungsreise nach Polen im Abgeordnetenhaus zu sehen. Während einer nachdenklichen Abendveranstaltung, am gestrigen Mittwochabend (31.01.18) kamen die Schüler auch mit Jugendlichen der zahlreichen Projekte des Jugendforums in Kontakt.

Tim Schliemann und Jasper Kühn präsentierten das spannende Projekt der Spurensuche während einer

Dialogveranstaltung. Noch bis zum 09.02.2018 können alle Interessierten und Mitglieder der Schulgemeinde zwischen 09.00-18.00 Uhr das Projekt der Schüler im Casino des Abgeordnetenhauses (Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin) besichtigen.

 

Text & Bild Carsten Richter 


8. Dezember 2017

 

Schule ohne Rassismus -

Schule mit Courage -

Landestreffen

 

Am 8.12.2017 war unsere Schule wieder beim Landestreffen ,Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage' vertreten. Die Workshops fanden in der Begegnungsstätte ,Die Pumpe' statt. Dort arbeiteten drei unserer Schüler aus der Klasse 10S4 und zwei aus der Klasse 7S3 motiviert mit. Der Tag endete mit einem Rap für Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung.

 

Theresa Zilles


4. Dezember 2017

 

Übergabe eines Spendenschecks für das „Simunye Day Care Center“ im Township Mzamomhle in Gonubie (Südafrika)

 

Die gesamten Einnahmen des diesjährigen Sommerfestes werden auch in diesem Jahr für einen karitativen Zweck gespendet. Die Sportschule im Olympiapark - Poelchau-Schule hat sich bewusst für die Unterstützung einer Bildungs- und Versorgungseinrichtung für bedürftige Kinder in Südafrika entschieden. Frau Haas, Elternsprecherin an der Schule und Mitgründerin dieses Projektes vor Ort, stellt der 6. Jahrgangsstufe das Projekt „Simunye“ vor.

 


Zwei Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe übergaben Frau Haas den Scheck in Höhe von 600, 00 €. Der finanzielle Bedarf der Einrichtung beträgt monatlich 1500, 00 €, so dass die Schüler durch ihre Aktionen am Sommerfest die Einrichtung einen halben Monat finanzieren können.

28. November 2017

 

Weihnachten im Schuhkarton

 

Wir sind sehr stolz sagen zu können, dass unsere Schule mit einem Endergebnis von rund 40 gefüllten Schuhkartons ihren Beitrag zu unserem diesjährigen Weihnachtsprojekt, "Weihnachten im Schuhkarton" geleistet hat. Um das Projekt erfolgreich durchführen zu können, haben wir Aushänge gemacht, eine PowerPoint- Präsentation erstellt und Rundgänge durch die Klassen gemacht. Die überwältigende Wirkung zeigt unser tolles Endergebnis, das sich sehen lassen kann. Die Klassen, die die am schönsten gestalteten und am liebevollsten ❤️befüllten Kartons hatten, haben sogar noch einen kleinen Preis für ihren tollen Einsatz von uns bekommen. Dazu gehörten die 5. Klasse, die 7s3 und die 10s3, die uns nicht nur mit der besonderen Gestaltung ihres Kartons beindruckt hat, sondern auch mit der Anzahl der sechs Kartons, die von den Klassen abgeben wurden.

 

Lea, Nathan, Frau Zilles und ich haben die Kartons am 21. November 2017 im Namen der Schule zur Weihnachtswerkstatt gebracht. Wir wurden mit freudigen Gesichtern in der Weihnachtswerksatt, wo man die Kartons vollends zum Transport in das betreffende Land bereit machte, empfangen.

 

Dort halfen wir dabei die Kartons eventuell zu ergänzen, wenn noch etwas Wichtiges fehlte, wie beispielsweise ein Kuscheltier oder eine Tafel Schokolade oder wir tauschten nicht erwünschte Dinge wie zum Beispiel gebrauchte Sachen gegen diese aus.

 

 

In der 6. Klasse werden im Rahmen des Englischunterrichtes Briefe an einzelne Kinder der Einrichtung geschrieben, so dass sich Brieffreundschaften und ggf. Patenschaften entwickeln können.

 

Katja Rüger

 

 

Unsere Arbeit in der Weihnachtswerkstatt zahlte sich aus, denn man sagte uns, dass wir gemeinsam mit ca. 30 anderen Teilnehmern in vier Stunden 1200 Kartons auf die Reise gebracht hatten!  40 davon hat unsere Schule gestaltet. Dafür haben sich alle unsere Schülerinnen und Schüler ein kräftiges Schulterklopfen verdient. Wir bedanken uns herzlich bei allen teilnehmenden Klassen und Kursen und blicken gespannt auf das nächste Projekt.

 

Lasst euch überraschen

 

Hannah Kaline, 10s4 und das Courageteam

 


28. Juni 2017

 

Verleihung des Titels

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

 

Unsere Schule feierte heute bei strahlendem Sonnenschein auf dem Jahnplatz gemeinsam mit vielen Gästen aus der Politik und dem Sport die Teilnahme am Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Als Paten für dieses Projekt konnten wir Annika Schleu (Moderner Fünfkampf), Maurice Jüngling (Wasserball) und den IOC Präsidenten Thomas Bach (Fechten) gewinnen.

Die Festveranstaltung wurde musikalisch von unseren Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Frau Weimer und Frau Reiter begleitet. Im Anschluss an den Festakt zeigten die Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung der letzten Projekte zum zentralen Thema. In einem Gallery Walk konnten sich die Gäste sowie die Schülerinnen und Schüler über die jeweiligen Ergebnisse informieren.

 

Wir durften wieder einmal ein schönes gemeinsames Fest feiern. Lieben Dank an alle, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

 

Matthias Rösner


25. Juni 2016

 

"The lesson to be learned has to be tolerance"

 

Im Rahmen unseres Schulengagements für "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" kamen in einem fachüber-greifenden Zeitzeugenprojekt 30 Schülerinnen und Schüler des 12.Jahrgangs mit Dr. Geoffrey S. Cahn aus New York, USA zusammen. Dr. Cahn ist der Sohn eines Holocaust-überlebenden aus Krefeld und einer bereits vor dem Dritten Reich ausgewanderten, ebenfalls deutschstämmigen Jüdin aus Stadtlengsfeld. Seine Familiengeschichte und die große Tragödie des Holocaust brachten ihn zur Entwicklung und Durchführung seines "Holocaust Reconciliation Project", das unter der Fragestellung steht, ob eine Versöhnung mit dem Holocaust für Juden und Deutsche möglich ist und wie die Folgegenerationenmit dem Holocaust umgehen sollten. Nach einem hochinteressanten Vortrag über dieGeschichte der Familien Cahn/Rothschild und zu den Themen Antisemitismus, Judentum und einem bewegenden Interview mit seinem nunmehr 94-jährigen Onkel Kurt Cahn am Vormittag, ging es für unsere Schülerinnen und Schüler nach einer Mittagspause mit einer Arbeits- und Diskussionsphase weiter, in der sie sich in Gruppen mit verschiedenen Artikeln zu aktuellen Entwicklungen im Umgang mit dem Holocaust beschäftigten, diese dann auf Englisch vorstellten und diskutierten.

Allein die Kenntnis von historischen Fakten reicht nicht, um aus der Geschichte zu lernen. Persönliche Erfahrung und ein Empfinden von Empathie sind oftmals notwendig, um ein wirkliches Verstehen zu erreichen. Dr. Cahn und sein Projekt leisten einen wichtigen Beitrag dazu! Dies konnten Lernende und Lehrkräfte gestern in diesem berührenden Zeitzeugen- und Versöhnungsprojekt erfahren.

Thank you, Dr. Cahn, for making this important experience possible!

 

Christiane von Sichart

16. Juni 2017

 

Aktiventreffen 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

 

Am Freitag nahmen vier Schüler/innen der Klasse 9S4 am diesjährigen Aktiventreffen in der Begegnungsstätte ,Weiße Rose' teil. Sie informierten sich dabei in verschiedenen Workshops unter anderem über die Themen Rechtspopulismus, Antisemitismus und Flüchtlinge. Die Gespräche waren intensiv und regten zum Nachdenken an.

 

Theresa Zilles, Stephan Verch

24. März 2017

 

Englisch-Leistungskurs

 

Im Rahmen des Projektes "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" besuchte der Englisch- Leistungskurs von Frau Rutenberg das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) in der Bundesallee und informierte sich über das Aufnahmeverfahren der Flüchtlinge nach ihrem Eintreffen in Berlin.

 

Der Abteilungsleiter der Abteilung für Registrierung und Leistung, Herr Manthey, führte den Kurs durch das Ankunftszentrum. Derzeit kommen täglich etwa 40 bis 50 Fl...üchtlinge in Berlin an. In der Erkennungsdienstlichen Behandlung werden zunächst wichtige Daten erfasst - einschließlich Fingerabdrücken. Danach findet eine medizinische Untersuchung der Flüchtlinge statt. Nach Abschluss des Erstaufnahmeverfahrens werden die Flüchtlinge auf die verschiedenen Bundesländer verteilt. Etwa 5% dieser Flüchtlinge bleiben in Berlin, die übrigen 95% müssen weiterreisen.

 

Herr Manthey berichtete über das sich anschließende Asylverfahren, wobei die Asylentscheidung maßgeblich von der Einstufung des Herkunftslandes in sichere bzw. nicht sichere Herkunftsländer beeinflusst wird. Besonders spannend war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Besichtigung des Bereichs der Erkennungsdienstlichen Behandlung. Zwei Mitarbeiterinnen stellten den Erfassungsvorgang anhand der Aufnahme der Fingerabdrücke einer Schülerin anschaulich dar.

Ute Rutenberg

 

21. März 2017

 

"Mit BUNTEN BLUMEN

für ein BUNTES BERLIN"

 

Am 21. März 2017 verteilten Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs mit Herrn Fleischer am U-Bhf. Nollendorfplatz kleine Tütchen mit Blumensamen an vorbeikommende Passanten.  Mit dieser Aktion sollte der von der UNO ausgerufene "Internationale Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung" genutzt werden, um ein Zeichen gegen Rassismus und Homophobie zu setzen. Die später aus dieser bunten Samenmischung wachsenden Blumen sollen die bunte Vielfalt der Menschen in unserer Stadt dokumentieren.

R. Fleischer

 

30. Januar 2017

 

Gedenken an die Opfer

 

Am Freitag, den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, gedenken Schülerinnen und Schüler der Schule mit unserem Fachbereichsleiter für Gesellschaftswissenschaften, Herrn Fleischer, zusammen mit anderen Schulen und dem Senator für Justiz, Verbraucherschutz, Antidiskriminierung, Herrn Behrendt, den Opfern des Nationalsozialismus.

R. Fleischer

 

 

 

Landestreffen

7. Dezember 2016 der Schulen gegen Rassismus - Schule mit Courage

 

Unsere Schule hat erstmals am Berliner Landestreffen teilgenommen. Wir waren in spannenden Workshops und haben Ideen für weitere Projekte gesammelt.

C.R.

 

Lauf gegen Rassismus

 

Am Freitag, dem 4. November 2016 trafen sich unsere Schülerinnen und Schüler, um gemeinsam mit unseren Partnerschulen (Wald-Grundschule, Schele-Schule, Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule, Nelson-Mandela-Schule, Mary-Poppins-Grundschule) ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu setzen. Alle Beteiligten hatten viel Freude und Spaß beim Lauf.