Maya und Charlotte aus dem Mathe-Leistungskurs (Q1) haben sich in den letzten Wochen einer Frage gewidmet, die viele angehende Studierende umtreibt: Welche Universitätsstadt ist besonders attraktiv – und warum? Statt sich auf Bauchgefühl oder einzelne Rankings zu verlassen, wollten die beiden es genauer wissen. Entstanden ist ein transparentes, datenbasiertes Rating, das die Kriterien offenlegt und die Ergebnisse nachvollziehbar macht. Das Projekt ist zugleich ihr Beitrag zu einem Wettbewerb, in dem es darum geht, Statistik sinnvoll anzuwenden und Ergebnisse überzeugend zu präsentieren.
Der mathematische Weg dorthin war anspruchsvoll: Zunächst wählten Maya und Charlotte geeignete Kennzahlen aus und ordneten sie vier Themenbereichen zu – Wohnen, Nebenkosten, Studentenleben und Nebenjobchancen. Da die Werte in unterschiedlichen Einheiten vorliegen (Euro, Quadratmeter, Anteile …), machten sie die Daten vergleichbar, indem sie jede Kennzahl auf eine gemeinsame Skala normierten. Anschließend fassten sie die normierten Werte innerhalb der Bereiche zu Teilindizes zusammen und berechneten daraus einen Gesamtindex.
Als Datenquelle nutzen sie amtliche Ergebnisse des Zensus 2022 (Statistische Ämter des Bundes und der Länder). Besonders spannend: In der interaktiven Darstellung lässt sich die Gewichtung der vier Bereiche verändern. So wird unmittelbar sichtbar, wie stark Rankings davon abhängen, welche Kriterien man persönlich wichtig findet – und wie Mathematik helfen kann, Entscheidungen transparent und begründet zu treffen.
Viel Freude beim Ausprobieren!